Ok, der größte Irrtum, der Einsteiger abschreckt: „Ein Bitcoin kostet zehntausende Euro, das kann ich mir nie leisten.” Verständlicher Gedanke — aber kompletter Denkfehler. Und wenn du verstehst, warum, ändert das alles. Der Schlüssel dazu heißt: Satoshi.
Ganz einfach: Ein Bitcoin lässt sich in 100 Millionen winzige Einheiten aufteilen. Diese kleinste Einheit heißt Satoshi, benannt nach dem geheimnisvollen Bitcoin-Erfinder. Du kaufst also gar keinen „ganzen Bitcoin” — du kaufst Satoshis, also Bruchteile. Genauso wie du beim Tanken nicht gezwungen bist, einen kompletten Öltanker zu kaufen, sondern einfach ein paar Liter nimmst.
Das heißt konkret: Für zehn Euro bist du dabei. Für fünf auch. Du bekommst dann eben eine entsprechende Menge Satoshis, nicht einen ganzen Coin. Ein Millionär mit 10.000 Euro und du mit 10 Euro besitzen beide dasselbe — nämlich Bitcoin, nur in unterschiedlicher Menge. Die hohe Zahl auf dem Kurschart ist also überhaupt kein Hindernis, sie schreckt nur ab, wenn man’s nicht besser weiß.
Diese Teilbarkeit war übrigens von Anfang an eingebaut, kein nachträglicher Trick. Warum das so gelöst wurde, wie du kleine Beträge sinnvoll kaufst und was das für Einsteiger bedeutet, findest du ausführlich in unserer Bitcoin-Enzyklopädie. Kurz gesagt: „zu teuer” ist so ziemlich die schlechteste Ausrede.