Hey, „Bitcoin schürfen” — das klingt, als würde irgendwo jemand mit der Spitzhacke nach digitalen Münzen buddeln. Tut aber keiner. Der Begriff führt ein bisschen in die Irre, dahinter steckt was ganz anderes und eigentlich ziemlich Schlaues. Schauen wir’s uns kurz an.
Ok, so läuft’s: Weltweit rechnen tausende spezialisierte Computer um die Wette. Sie sichern dabei jede Bitcoin-Transaktion ab und lösen komplexe Rechenaufgaben. Wer die Aufgabe für den nächsten Block als Erster knackt, darf ihn bestätigen und bekommt dafür neue Bitcoin als Belohnung. Genau so — und nur so — entstehen neue Bitcoin. Kein Graben, keine Spitzhacke, sondern reine Rechenleistung.
Und dieses „um die Wette rechnen” hat einen tieferen Sinn, als es zuerst wirkt. Es macht das ganze Netzwerk fälschungssicher. Wer betrügen wollte, müsste mehr Rechenpower aufbringen als der ganze Rest der Welt zusammen — praktisch unmöglich und vor allem unbezahlbar. Die schiere Menge an ehrlicher Rechenleistung schützt das System. Das nennt sich „Proof of Work”, also Nachweis über erbrachte Arbeit.
Gleichzeitig sorgt das Mining dafür, dass neue Bitcoin nur langsam und nach festen Regeln dazukommen — kein wildes Nachdrucken möglich. Wie die Rechenaufgabe genau aussieht, warum Mining so viel Energie braucht und wie das mit dem Halving zusammenhängt, findest du ausführlich in unserer Bitcoin-Enzyklopädie.