Hey, in Deutschland ist eine Sache quasi heilig: das eigene Haus als Altersvorsorge. „Betongold”, sicher wie sonst nichts, hat schließlich schon immer funktioniert. Ok — aber genau dieses „hat schon immer” ist oft der Anfang eines Denkfehlers. Also schauen wir mal nüchtern drauf, ohne Ideologie in beide Richtungen.
Ein Experte hat es kürzlich provokant formuliert: Immobilien als Wertspeicher seien heute ziemlich sinnlos. Hart gesagt, aber es steckt was drin. Denn ein Haus liegt eben nicht einfach da und behält still seinen Wert. Es kostet laufend: Grundsteuer, Instandhaltung, Reparaturen, Sanierungspflichten. Es frisst permanent Geld, während du glaubst, es würde es für dich aufbewahren.
Und jetzt der wichtige Teil, damit hier keine Schieflage entsteht: Das heißt nicht, dass du dein ganzes Geld blind in Bitcoin kippen sollst. Der eine Hype ist genauso gefährlich wie der andere. Bit & Bullshit verkauft dir keine „alles in eine Sache”-Story — das wäre genau der Bullshit, den wir sonst entlarven. Beide Extreme sind Quatsch.
Der Punkt ist ein anderer: Hinterfrag die Sachen, die alle für selbstverständlich halten. „Betongold ist sicher” ist so ein Satz, den kaum jemand mal wirklich prüft. Vielleicht stimmt er für dich, vielleicht auch nicht. Aber ist „sicher” hier echte Sicherheit — oder einfach ein Glaube, den nie jemand ernsthaft hinterfragt hat?